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„Faszination Perle“   Perle

Wir präsentieren vom 11. - 28. April 2015
Perlen in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt.

Akoyaperlen
Der Wert einer Perlenkette aus Akoyaperlen richtet sich vor allem nach Größe, Form, Farbe, Glanz (Lüster) und Beschaffenheit der Oberfläche. Tendenziell sind Salzwasserperlen strahlender im Glanz, als ihre Verwandten aus dem Süßwasser, weshalb sie begehrter sind und höher im Wert. Bis in die 90er Jahre war Japan uneingeschränkter Produzent in der Akoyaperlenzucht. China begann jedoch in den 90er Jahren Mengen zu produzieren, die für die japanische Perlenindustrie eine große Konkurrenz darstellen. Da die Mutterauster verhältnismäßig klein ist, erreichen Akoyaperlen im Allgemeinen eine Größe von 2 bis 9 mm. Es können im Gegensatz zur Süßwasserperle zur gleichen Zeit jedoch nur zwei bis maximal vier Kerne eingesetzt werden. Akoyamuscheln werden nach dem Ernten nicht wieder bekernt.

Süßwasserperlen
Durch ihre Vielfalt in Form, Farbe und Größe sind Süßwasserperlen sehr beliebt. Süßwasser- Zuchtperlen werden in Süßwasser Seen in Südostasien, vorrangig in China, gezüchtet. Die chinesische Süßwasserperlenproduktion begann Ende der 60er Jahre.
Süßwasserzuchtperlen haben im Gegensatz zu Salzwasserperlen keinen Perlmuttkern. Eine Ausnahme sind die Perlen, die 8 mm Größe übersteigen. Zur Züchtung kann eine Muschel mit 20 bis 60 Gewebestückchen bestückt werden. Sind ca. eineinhalb Jahre vergangen, sind die Perlen ca. 3 mm groß. Nach drei Jahren können bereits 7 mm erreicht sein. Grösser als 7 mm werden Süßwasserperlen nur, wenn länger als vier Jahre gewartet wird. Folgende Farben können auftreten: weiß, creme, champagner, orangerosa, lila, hellviolett, dunkelbraun und braun.

Südseeperlen
Südseeperlen zeichnen sich durch verschiedene, besondere Merkmale aus, die nur dieser Perlenart eigen sind.
Die Perlmuttschicht ist außergewöhnlich dick, nämlich ca. 2-6 mm, während die Akoyaperle nur eine Perlmuttschicht von 0,35-0,7 mm aufweist. Außerdem zeigen Südseeperlen einen einzigartigen, satinierten Schimmer, der durch die vielen Perlmuttschichten entsteht. Begünstigt wird dies durch die gleichbleibend warmen Wassertemperaturen der Südsee.

Tahitiperlen
Diese Perlen werden auch als "Königin der Perlen" bezeichnet. Tahitiperlen werden durch die Muschel "Pinctada margaritifera" erzeugt.
Die Größe der Tahitiperle variiert zwischen 9 und 17 mm. Die Perlmuttschicht um den eingepflanzten Perlmuttkern ist meistens sehr dick und gesund. Dadurch entsteht die Naturfarbe, der Glanz und die Schönheit der Tahitiperle.

„Keshi-Perlen“ („Mohnsamenperlen“) sind kleine Perlen, die sich ungeplant bilden können, wenn eine viel größere Perle mit Kern in einer Muschel heranwächst. Da der implantierte Kern der Perle von der Muschel abgestoßen wurde, besteht die Keshi-Perle zu 100% aus Perlmutt. Daraus ergibt sich die besonders strahlende und schimmernde Oberflächenqualität.

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