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 Türkis und Turmalin

Der Edelstein Turmalin ist schon seit der Antike bekannt. Da er ganz unterschiedliche äußerliche Erscheinungsformen besitzt, die alle Farben des Regenbogens besitzen, wurde er jedoch häufig mit anderen Steinen verwechselt. Grüne Turmaline wurden z.B. häufig mit Smaragden verwechselt, rote Turmaline mit Rubinen oder Granaten.
 Sein heutiger Name setzte sich erst mit dem
18. Jahrhundert durch.

Der blaugrüne Türkis wurde erst durch die Kreuzfahrer in Europa bekannt. Er erhielt seinen Namen aus der französischen Bezeichnung „pierre turquoise“, welche übersetzt „türkischer Stein“ heißt. Besonders schöne Türkise wurden in Arizona gefunden, wo er bis heute für die Indianer ein heiliger Stein ist. Auch im alten Ägypten und in Griechenland wurde Türkis als Schutzstein angesehen, der durch Verfärbung vor kommenden Gefahren warnen solle. Er wurde aber auch als Grabbeigabe und zur Herstellung von Kunstgegenständen verwendet. Hildegard von Bingen erkannte schon früh seine Heilwirkungen und zählte in zu ihren zwölf Hauptsteinen.